Velen. Von einer Jugedpilgertour der Pfarrgemeinde mit dem Fahrrad ("Tour de Belgique") sind jetzt 24 Jugendliche und junge Erwachsene aus Belgien zurück gekehrt. Sie bewältigten dabei 50 bis 80 km pro Tag,- ohne elektronische Unterstützung. Start war in Herzogenrath (Deutschland), über Maastricht (Niederlande), Brüssel, Gent und Brügge ging es dann bis an die belgische Küste. „Manchmal denkt man, dass man nicht mehr kann, aber dann geht es doch. Die Gruppe zieht einen immer wieder mit“, so die Teilnehmerin Elaine Hochheim. Maria Große-Kock ergänzt begeistert: „Der Moment, wo man das Meer gesehen und einfach zusammen hineingerannt ist, war definitiv der Höhepunkt“.
Der Tag begann immer mit einem Morgengebet und endete mit dem Taizé-Gebet.
Neben Jugendherbergen wurde auch in verschiedenen kirchlichen Gemeinden und Häusern übernachtet, so z.b. im Schlafsaal der Pilgerunterkunft "Haus von Maria" in Scherpenheuvel. Ein Pfarrer in Gent hatte die komplette Gruppe in sein nach eigenen Worten "viel zu großes Pfarrhaus" eingeladen. Dort erlebte die Gruppe eine große Gastfreundschaft.
Thema der Jugendwallfahrt war "Frieden". Im Mittelpunkt stand dabei der im 1. Weltkrieg gefallene Soldat Peter Kollwitz, dessen Grab die Gruppe auch am Ende besuchte, sowie Menschen, die in den Jahrzehnten danach sich besonders für Frieden und Verständigung eingesetzt haben.
Was bleibt ist auch eine ganz besondere Erfahrung von Gemeinschaft. Elaine Hochheim beschreibt das so: „Diese Gemeinschaft ist der Grund warum ich immer wieder mitfahre. In keiner anderen Woche im Jahr lache ich so viel am Stück. Innerhalb einer Woche entsteht immer wieder eine Gruppe in der alle sich gegenseitig helfen.“
Im nächsten Jahr wird es wieder eine Jugendpilgertour der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul geben, das Ziel steht aber noch nicht fest.
