Segen statt Aschekreuz/ Start Up an Ostern 

Das Aschenkreuz hat am Beginn der Fastenzeit für viele eine große Bedeutung, sodass der Mittwoch nach Karneval diesen Namen trägt: Aschermittwoch.

 Der Karneval hat mit dem Aschermittwoch zu tun, so wird es in einem Lied besungen: Am Aschermittwoch ist alles vorbei.

 Karneval entfällt in diesem Jahr zumindest mit seinen Umzügen und Büttenabenden aufgrund der Corona-Pandemie. Liegt es also nahe, auch auf den Aschermittwoch zu verzichten?

 Im vergangenen Jahr haben wir beides gefeiert: Den Karneval und den Aschermittwoch. Wir sind mit dem Aschenkreuz in eine Fastenzeit gestartet, in der dann der Lockdown und die Maßnahmen erstmalig zur Abwehr der Pandemie beschlossen wurden. Das hat sich nun über ein Jahr mal mehr, mal weniger fortgesetzt, und auch unsere Feste wie Ostern und Weihnachten waren davon betroffen, ebenso die Spendung der Sakramente und die Beerdigungen. Eigentlich hat sich die Fastenzeit des letzten Jahres bis zum diesjährigen Aschermittwoch verlängert.

 Aus diesem Grund möchten wir am diesjährigen Aschermittwoch als Gemeinde auf das Aschenkreuz verzichten. Stattdessen wird die Hl. Messe am Aschermittwoch mit einem besonderen Segen für diese hoffentlich letzte Phase der harten Corona-Maßnahmen enden. So setzen wir ein Zeichen der Hoffnung, dass sich dann mit dem Osterfest allmählich Lockerungen ergeben, die wieder mehr Begegnungen und Leben zulassen.

 Entsprechend werden wir, wenn eben möglich, die diesjährige Osterzeit als eine Zeit des wieder aufbrechenden Lebens und des Neubeginns besonders gestalten. Sie soll sozusagen ein Start Up (Neustart) auch des Lebens in unseren Gemeinden werden, und damit wirklich österlich. Ein gesondertes geistliches Programm, das mit dem Palmsonntag beginnt, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 Zeichen sollen der Wirklichkeit entsprechen, in der wir leben. Unsere Wirklichkeit hat sich aufgrund der Pandemie deutlich verändert. Wir freuen uns, wenn wir mit unserer Deutung der diesjährigen Fastenzeit auch Ihr Empfinden getroffen haben und wir gemeinsam mit Ihnen ein besonderes Zeichen unserer Gemeinde setzen: Wir verzichten nicht auf das Aschenkreuz.

Wir haben es bereits mit dem Beginn der Fastenzeit 2020 empfangen und hoffen Ostern 2021 auf ein Ende der dann schon ein Jahr andauernden österlichen Bußzeit.

 Wer aus persönlichen Gründen nicht auf den Empfang des Aschenkreuzes verzichten möchte, kann dieses im Anschluss an den Aschermittwochsgottesdienst am Taufbrunnen der Kirche erhalten. Jedoch wird es dann aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht in der herkömmlichen Form auf die Stirn gezeichnet, sondern die geweihte Asche auf dem Kopf in Kreuzform ausgestreut. Dieses geschieht dann ohne Worte.

(Pfarrer Martin Limberg)

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