Pfarrer Paul Hemker (85) feiert 60jähriges Priesterjubiläum/ Interview

Am 17. Februar wollte Pfarrer Paul Hemker eigentlich sein 60jähriges Priesterjubiläum feiern. Eine Erkrankung hat dies vorerst verhindert. Zum Zeitpunkt der Abfassung des folgenden Artikels war dies noch nicht abzusehen. 

Paul Hemker war von 1971 bis 2008 Pfarrer in St. Andreas (Velen), seit 2002 auch von St. Stephanus (Hochmoor). Bis heute genießt er ein hohes Ansehen in Velen und Hochmoor. Anlässlich seines Jubiläums haben wir mit ihm ein Interview geführt.


?: Wie geht es Ihnen?

Pfr. Hemker:  Mir geht es gut! Ich fühle mich gesund, und das wird mir glücklicherweise auch von den Ärzten bestätigt. Ich fühle mich in Rhede sehr wohl und aufgenommen. An vier Tagen in der Woche essen wir mit allen Priestern gemeinsam im Pfarrheim. Dafür bin ich sehr dankbar. An einem Tag kommt auch der Organist dazu, an anderen der Diakon oder die Pastoralreferentinnen. Da ergeben sich immer schöne und interessante Gespräche. 

?: Welche Dienste übernehmen Sie noch in Rhede?

Pfr. Hemker: Momentan bin ich wieder voll im Dienst. Gleich habe ich eine Messe im Krankenhaus, morgen eine Beerdigung.  Unser indischer Kaplan ist zur Zeit in Urlaub, und unser Pfarrer hat außer uns emeritierten Pfarrern niemanden, der zelebrieren kann. Ich habe eigentlich jeden Tag eine heilige Messe und bin so eingebunden. Beerdigungen und Taufen mache ich allerdings nicht regelmäßig. Glücklicherweise werden Beerdigungen in unserer Gemeinde nicht nur von den Priestern, sondern auch von den anderen Mitarbeiter/innen im Seelsorge-Team übernommen. Und ich bin einfach auch sehr froh und zufrieden, dass ich diese Dienste noch tun kann. Ich bin - Gott sei Dank - mobil und kann mit dem Auto auch zu den "Außenstationen" unserer Gemeinde fahren. Allerdings bin ich auch sehr dankbar, dass ich keine Verantwortung mehr habe, sondern so "mitmachen" darf, wie es meine Kraft zulässt.

?.: Sind Sie nach 60 Jahren immer noch gerne Priester?

Pfr. Hemker: Es hat ernsthaft keine Stunde gegeben, in der ich nicht gerne Priester war. Das hätte ich bei meiner Weihe nicht unbedingt erwartet. Ich bin wirklich mit Furcht und Zittern angetreten, das Priesteramt stand wie eine große Wand vor mir. Ich bin Priester geworden mit sehr gemischten Gefühlen: Es war irgendwie schön, aber auch mit Angst besetzt. In den verschiedenen Gemeinden, wo ich tätig war, habe ich dann immer mehr Sicherheit gefunden. Jetzt weiß ich ganz genau, dass es der richtige Weg war!

?.: Was waren für Sie Highlights in den 60 Jahren des Priester-Seins?

Pfr. Hemker: Das ist schwierig zu sagen. Es hat mich jedenfalls ganz besonders gefreut, dass aus meiner Gemeinde St. Andreas zwei junge Männer - Konrad Schneermann und Christoph Klöpper - Priester geworden sind, und dass ich ihre Primiz erleben durfte. Ja, darauf konnte man ein wenig stolz sein. Und was immer schön war: Ich hatte an allen Stellen das Gefühl, angenommen zu sein. Ich hatte immer den Eindruck: Die Leute in der Gemeinde mögen und stützen mich. Dafür bin ich sehr dankbar. 

Statt persönlicher Geschenke zum Jubiläum bittet Pastor Hemker um eine Spende für die Renovierung der St. Andreas-Kirche in Velen.
Spendenkonto bei der VR-Bank Westmünsterland eG: IBAN: DE28 4286 1387 1302 0035 49  (Inhaber: Pfarrgemeinde St. Peter und Paul, Zweck: Kirchenrenovierung - Pfr. Hemker)

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